Der Ursprung:
Ed Friendly
Quelle: wikipedia.com
1972 lass die Tochter von Ed Friendly das erste Buch der
Laura Bücherreihe. Sie war davon so begeistert, dass sie auch die anderen Bücher regelrecht verschlang.
Ed Friendly wollte wissen, welcher Stoff es schaffte, seine Tochter so zu fesseln und begann selbst in den Büchern zu lesen und war ebenfalls
begeistert. In den Büchern steckte genug Potential für einen TV-Hit.
Das Projekt:
Ganze neun Monate verhandelte Ed Friendly mit dem Verlag "Harper & Row" über die Filmrechte an den Laura Büchern.
Da er sich sicher war, die Rechte zu erhalten, begann er bereits während der Verhandlungen mit der Ausarbeitung des Projekts.
Er begab sich auf die Suche nach TV-Anstallten, die Interesse an seinem Projekt zeigen. Schnell fand er bei NBC Gehör für sein Projekt.
Auch Michael Landon, der gerade Bonanza beendet hat war interessiert an dem
Projekt. Schnell wurden sich alle drei Parteien einig und der Pilotfilm
wurde in Auftrag gegeben.
Die Produktion:
Die Filmcrew war kein Problem. Fast alle aus der Crew von Bonanza gaben Michael Landon
ihr Ja-Wort und arbeiteten auch am Set von "Unsere kleine Farm" mit.
Familie Ingalls
Schwieriger wurde es dann schon bei der Besetzung der Rollen. Da Michael Landon ein Perfektionist war, war kaum jemand gut genug.
Für die Rolle der Caroline sprachen 47 Darstellerinnen vor, doch nur eine
war für Michael Landon die Caroline, die er suchte, Karen Grassle.
Bei seinen Serie-Töchtern ging Michael Landon vorrangig nach dem Aussehen und erst in zweiter Reihe war das Talent entscheidend.
Auch hier war Michael Landon's Instinkt der richtige. Über 500 Mädchen wurden gecastet und für die Rolle der Mary war schnell klar,
dass es Melissa Sue Anderson
werden würde. Bei der Findung der Laura gestaltete sich etwas langatmiger. Unter den
Bewerberinnen stach dann ein kleines, naturverbundenes, aufgewecktes Mädchen, namens
Melissa Gilbert hervor.
Bei der Rolle der Carrie war man vom Gesetzgeber her gezwungen, ein Zwillingspaar
zu nehmen, da Kleinkinder nur wenige Stunden am Tag drehen durften und so konnte man die Drehzeit verdoppeln.
Der Anfang der Serie:
Der Pilotfilm entwickelte sich zum Fernsehknaller des Jahres 1974. Als
der Pilotfilm: Unsere kleine Farm am 30.März 1974 erstmalig ausgestrahlt wurde, verfolgten mehr als 50 Millionen Amerikaner die Geschichte
der Familie Ingalls.
Mit dem Erfolg des Pilotfilm gab NBC grünes Licht für die Dreharbeiten zur
ersten Staffel.
Der Beginn der Dreharbeiten zur Serie führte zu Problemen hinter den Kulissen. Ed Friendly und
Michael Landon hatten unterschiedliche Vorstellungen, wie genau die TV-Fassung sich an die Buchvorlage halten sollte. Letztendlich
setzte sich Michael Landon durch, der die Serie anpasste und sich teilweise doch recht weit von den Buchvorlagen entfernte, ohne aber jemals
die Vorlage aus den Augen zu verlieren.
Die Serie:
Die erste Folge der 1. Staffel lief am 11. September 1974 über die Bildschirme.
23,5 Millionen TV-Zuschauer verfolgten regelmäßig die Geschichten rund um die Familie Ingalls, den Garvey's, Oleson's und die Entwicklung von
Walnut Grove.
Über die Jahre entwickelten sich die Charaktere, manche gingen, neue kamen hinzu und es folgten 7 weitere Staffeln von "Unsere kleine Farm".
Bei den Dreharbeiten zur 8. Staffel war Michael Landon fest entschlossen, dass es die letzte
Staffel sein wird.
Michael Landon arbeitete bereits an einem neuen Projekt, Father Murphy, mit Merlin Olsen (Jonathan Garvey).
Michael Landon hinter der Kamera
Quelle: pioneerontheprairie.com
Doch NBC machte Michael Landon einen Strich durch die Rechnung. Sie wollten unter keinen Umständen ihr Erfolgspferd "Unsere kleine Farm"
verlieren. Nach langen, zähen Verhandlungen zwischen NBC und Michael Landon stimmte Michael Landon einer weiteren Staffel zu, die
unter dem Titel "Little House: A New Beginning" lief. Er sorgte dafür, dass er und und seine Familie, bis auf Laura, die Serie verließen.
So war er nur noch hinter der Kamera tätig und konnte seine anderen Projekte vorantreiben.
Das Ende:
Ohne Michael Landon und die Familie Ingalls war "Unsere kleine Farm" für die
TV-Zuschauer nicht mehr das selbe. Die TV-Quoten entwickelten sich nach unten und so entschied NBC, das nach der 9. Staffel Schluss ist (1982).
Da die Geschichte aber noch nicht zu Ende war, stimmt NBC, auf Drängen von Michael Landon, zu noch drei Abschlußspezials zu drehen.
Den Anfang machte Alberts Wille 1983. Im Frühjahr 1984 folgte dann
die eigentliche Abschlußfolge von "Unsere kleine Farm",
Walnut Grove mal von oben betrachtet
Quelle: prairiefans.com
Das Ende von Walnut Grove. Zu der Folge schrieb Michael Landon das Drehbuch und konnte so das Ende von Walnut Grove besiegeln und verhindern,
dass die Kulissen für andere Produktionen verwendet werden konnten. Viele der Tränen, die bei der Sprengung von Walnut Grove in en Augen der
Darsteller zu sehen sind, kamen von Herzen. Mit der Zerstörung von Walnut Grove starb auch in den Darstellern und der Crew ein Teil ihres
Lebens.
Aber ein Teil fehlte noch. NBC sendete das Weihnachtsspezial
Wo ist Rose im Dezember 1984.
Das Ende Teil 2:
Claudia: Danke, danke, danke für diese tolle Serie.
(02.02.2012, 17:23 Uhr)
